Vielfalt und Gleichstellung gehören zu unseren Werten. Wir haben schon viel erreicht, aber noch nicht genug. Wir haben weibliche Techmaker, digitale Vorreiterinnen und Coderinnen gefragt: Ist es an der Zeit, dass wir den 'Fe:male Digital Footprint' vergrößern? An welchen Projekten wird gearbeitet, an welchen Schnittstellen verschieben sich Grenzen?

Fe:male Empowerment

Das männliche, meist weniger soziale Genie ist ein Archetyp der Computergeschichte – das ist ein bekanntes Klischee, das sich nach wie vor beharrlich hält. In der Tat scheint Computing in seinen Anfangszeiten eine Männerdomäne gewesen zu sein. Wenn Frauen* in der kollektiven Erinnerung überhaupt präsent sind, dann müssen sie in der digitalen Geschichtsschreibung eher Nebenrollen einnehmen. Müssen wir daher über ein Female Re-Empowerment sprechen? Und wie können festgeschriebene Rollenbilder ersetzt oder erweitert werden? Lasst uns am binären Geschlechterverständnis rütteln!

Divers & Digital: Der 'Fe:male Digital Footprint'

Das Thema "Gender and Coding“ steckt noch in den Kinderschuhen. In der Digitalwirtschaft liegen der Code und die Führungspositionen weiterhin in männlichen Händen. Birgt das Prestige der Männer in der Tech-Branche die Gefahr, dass digitale Innovationen zu einseitig geprägt werden? Wird technologischer Fortschritt, digitales Unternehmertum, App-Entwicklung etc. von Frauen* und Non-Binarys anders gedacht? Wir möchten die Position der Frauen* und Non-Binarys stärken und diesen ExpertInnen der Digital- und Tech-Branche eine Bühne auf der re:publica 2018 zu geben.
Wir glauben: "Digital“ sind nicht nur Hardware und Software, sondern auch Denkweise und Kompetenz. Auf welche Fähigkeiten kommt es in der digitalen Welt an? Und welche Haltung braucht es, um den digitalen Wandel mutig mitzugestalten? 

Unser Aufruf richtet sich nicht nur an Frauen*, sondern an alle: Liebe Lesbian-, Gay-, Bi-, Trans-, Inter-, Queer- und sich anders definierenden Menschen, ihr seid herzlich eingeladen! Wir möchten mit 'Fe:male' explizit ein Zeichen für mehr Inklusion setzen und schaffen nicht nur symbolisch Freiraum für jede Stimme.

Das #rp18-Topic 'Fe:male Digital Footprint' wird von der Otto Group unterstützt.