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Wie Uber, Didi & Co die Mobilität der Zukunft beeinflussen

Short thesis

Die Mobilität der Zukunft entsteht unter der Wirkung unterschiedlichster Trends. Gesellschaftliche Entwicklungen wie Urbanisierung, Shared Economies oder die Umweltdiskussion sind Treiber. Daneben ermöglicht die Digitalisierung innovative Geschäftsmodelle; neue Player tauchen auf dem Mobilitätsmarkt auf. Diese zeichnen sich durch den Betrieb von digitalen Plattformen aus – und fordern so die angestammten Anbieter heraus.

[Partnersession]

Description

Mobilität ist ein Megatrend, der sich selbst aus einer Vielzahl weiterer Megatrends speist, Diese Beeinflussen sich nicht nur gegenseitig, sondern verstärken sich auch. So entsteht zum Beispiel aus sozialen, gesellschaftlichen Entwicklungen und einem geänderten Konsumentenverhalten einer großer Nachfragesog. Das gibt neuen Mobilitätsformen wie E-Mobilität, Car Sharing oder Ride Hailing einen enormen Push.

Dabei wird eine Wende in der Mobilität nicht ohne eine Wende in der Energie vonstattengehen können. Die „Smart City“ wird alle Komponenten vereinen müssen: autonomes Fahren, intelligente Leitsysteme,, die Verknüpfung verschiedenster Mobilitätsangebote und die erforderliche Infrastruktur für E-Mobilität.

Hinzu kommt, dass die Digitalisierung mithilfe von Plattformen eine neue Ökonomie hat entstehen lassen. Deren HauptvertreterInnen suchen vor allem Zugang zu Daten und Kundenschnittstellen und bedienen über digitale Kanäle das sich wandelnde Bedürfnis weg vom Besitz hin zum situationsbezogenen Konsum von Mobilität. Damit kommen vollkommen neue Player in die in der Vergangenheit recht stabilen Märkte und erreichen innerhalb kürzester Zeit stellenweise Marktführerschaften, wie man an den Beispielen Uber, Amazon, oder auch AliBaba, Tencent sehen kann.

Die neuen Gesetze der Plattformökonomie werden bestimmen, wer in Zukunft innerhalb dieser Märkte welchen Teil des Kuchens abbekommt. Offene, kooperative Plattformnetzwerke werden dabei die prägende Form der zukünftigen Zusammenarbeit sein. Dies über Branchen - wie wir sie heute noch definieren - hinweg. Stattdessen wird sich ein vollkommen neues Branchenverständnis etablieren, das sich deutlich durch seine Verknüpfung als Netzwerk von der heutigen Form unterscheidet.

Wer sich letztendlich durchsetzen wird, ist vor allem eine Frage der Kooperation, aber auch der Geschwindigkeit.

 

max. 30 TeilnehmerInnen

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