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Kunst & Protest: Meet up

Short thesis

Zum G20 Gipfel in Hamburg 2017 hat das 1000GESTALTEN Kollektiv eine performative KunstAktion mit über 1200 Menschen realisiert.
In einer zweistündigen Choreographie haben sie ihrer Kritik am G20-Gipfel Ausdruck verliehen und zu mehr Menschlichkeit und Eigenverantwortung aufgerufen.
Die Bilder der grauen Gestalten gingen um die Welt, wurden millionenfach geteilt, das Webvideo zur Aktion hat mehr als 3.000.000 Views.
Das Kollektiv berichtet auf diesem Panel über Hintergründe und Umsetzung.

Description

G20-Gipfel Hamburg 2017 – eine Machtdemonstration der herrschenden Verhältnisse: 
kapitalistische Wachstumsgläubigkeit auf Kosten von Umwelt und sozialer Gerechtigkeit. 
Ein Gipfel, der die weltweite Medienaufmerksamkeit auf sich zieht und bei dem die immer gleichen Bilder zu erwarten sind: Eine abgeschottete Wirtschaftselite in einer belagerten Stadt, Konfrontation und Gewalt. 
Eine Gruppe von Kulturschaffenden aus Berlin und Hamburg fühlte sich herausgefordert dem etwas entgegenzusetzen und eine andere Geschichte zu erzählen. Die einer Zivilgesellschaft, die den G20-Gipfel als Chance nutzt, sich angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen zu positionieren: für Solidarität und Partizipation und gegen Angst, Abschottung und Kapitulation. 
Um das zu erreichen sollte eine Aktion zum G20-Gipfel geschaffen werden, die friedlich und künstlerisch, aber nicht weniger bildgewaltig ist. Die möglichst vielen Menschen die Chance gibt, ihrer Kritik an den Verhältnissen Ausdruck zu verleihen. 
Und so medienwirksam ist, dass sie Menschen auf der ganzen Welt erreicht.
 
Die Mobilisierung wurde über eine umfangreiche Social-Media- und Presse-Kampagne erreicht. Finanzielle Basis der Performance war ein Crowdfunding. Das Ergebnis: eine Performance mit über 1.200 TeilnehmerInnen aus ganz Europa, eine kostendeckende Finanzierung und eine Botschaft, die um die Welt geht.

Die Aktion verbreitet sich über die Tage des Gipfels und in den folgenden Wochen viral im Netz, sowie in den klassischen Medien. 
Der Kurzfilm zur Performance erreichte mehr als 3.000.000 Views online.
Nationale und internationale Medien wie ARD, Süddeutsche, CNN, Washington Post, The Guardian, Newsweek oder Rolling Stone u.v.m. berichteten.

Wie das Kollektiv es geschafft hat innerhalb von 3 Monaten 1200 Menschen zu mobilisieren, eine Crowdfunding-Finanzierung zu realisieren, einen Spielort zu organisieren und das alles in den Wirren des G20-Gipfels, erläutern Mitglieder des Kollektivs in diesem Meet Up