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Investigativer Journalismus - Wer kann sich das noch leisten?

Short thesis

Investigativer Journalismus ist aufwendig: Recherche kann Wochen, Monate, manchmal Jahre in Anspruch nehmen. Es wird auf den einen Moment hingearbeitet, die Veröffentlichung mit Aufmerksamkeit und Gesprächswert.

[Partnersession]

Description

Dafür braucht es Rahmenbedingungen: Spezialisierte Journalistinnen und Journalisten, einen langen Atem, technische Ausstattung und entsprechende Budgets - und nicht zuletzt eine gute Rechtsabteilung. Wie passt das zum redaktionellen Alltag, in dem die Zeit für Recherche immer wieder gestiegenen Ansprüchen zum Opfer fällt: Themen müssen schneller, früher und für verschiedene Verbreitungswege aufbereitet werden.

Wie kann es gelingen, investigative Methoden und Techniken im Redaktionsalltag breiter zu verankern? Wie müssen Teams und Medien vernetzt sein, um durch konsequentere gemeinsame Recherche noch umfassendere Ergebnisse erzielen zu können? Sind große Recherchenetzwerke eine Möglichkeit, Spezialwissen zu vertiefen und besser zu nutzen? Brauchen wir große, übergreifende Einheiten, die „Redaktion mit Goldrand“? Oder ist ein dezentrales Engagement mit punktueller, themenabhängiger Vernetzung die Antwort? 

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