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Us, too

Short thesis

Consent ist das letzte Tabu - und darüber zu reden, was passiert, wenn unsere intimsten Grenzen übertreten werden, noch immer eines schwierigsten Unterfangen überhaupt. Wir alle sind (pop-)kulturell mit Victim Blaming, Slut Shaming und Täterschutz sozialisiert. Warum es so wichtig ist, diese Denkmuster zu durchbrechen, erklären zwei Frauen, die in der digitalen Öffentlichkeit stehen und beschlossen haben, diesem Schweigen ein Ende zu machen.

Description

„Ich bin vergewaltigt worden.“ Es gibt ein Leben vor diesem Satz und ein Leben danach.

Die Köchin, Buchautorin und Bloggerin Sophia Hoffmann hat ihn bereits 2015 für Edition F aufgeschrieben und damit eines der größten Tabus überhaupt gebrochen: als Opfer unter richtigem Namen über sexualisierte Gewalt zu schreiben, mit allen Konsequenzen, über die sie in diesem Vortrag sprechen wird.

Der Artikel ging viral und veränderte nicht nur Sophias Leben.

Es musste 2017 werden, bis Sophia mit ihrem Outing nicht mehr allein war und #metoo zur "Time Person of the Year" gewählt wurde.

Journalistin Theresa Lachner betreibt den größten deutschsprachigen Sexblog Lvstprinzip und beobachtet seit Jahren die Entwicklung von Mechanismen wie Victim Blaming, Slut Shaming und Täterschutz.

Aber wie können wir öffentlich über diese merkwürdige Intimität von Gewalt reden - und warum ist das so wichtig?

Was spielt unsere (Pop)kulturelle Sozialisation in diesem Zusammenhang für eine Rolle und wie können wir lernen diese Mechanismen gesellschaftlich zu überwinden?

Gemeinsam wollen Theresa und Sophia sich dieser Thematik mutig stellen. Auf der Bühne. In aller Öffentlichkeit.