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Freundeskreis Freiheit (im Netz)- Die freundliche Verweigerung

Short thesis

Das Internet ist kaputt. Das ist dank der massiven Arbeit von AktivistInnen, JournalistInnen und WissenschaftlerInnen inzwischen zumindest einem Teil der Bevölkerung bekannt: Gesetze, die sich nicht mit dem Menschenrecht auf Privatsphäre und Informationsfreiheit vereinbaren lassen, werden in seltsamer Geschwindigkeit und ohne Diskussion von den Regierungen der freien Welt verabschiedet. Also: Was tun?

Description

Biometrische Erfassung, Verwanzung von Geräten mittels Staatstrojaner und der Vorratsdatenspeicherung der gesamten Bevölkerung in unvorstellbaren Tera-, Peta- und Exabytemassen. Wir geben unsere Privatsphäre auf. Teilweise freiwillig mit Biotrackern,Ausscheidungsanalysetools, smartem Spielzeug, teils weil man meint, sich
nicht wehren zu können gegen das große “die da Oben“.

Es gibt drei Möglichkeiten dieser beunruhigenden Entwicklung zu begegnen.

Die Wahrscheinlichste ist: Die Bevölkerung gewöhnt sich an die Kontrolle, die man kaum spürt und die so viele Erleichterungen mit sich bringt: Die Ersparnisse bei Kassenprämien, wenn man seine Gesundheitsdaten ordentlich übermittelt, die guten Kredite bei ordentlichem Benehmen, das Zahlen per Gesicht, die Abschaffung von Bargeld.

Der zweite Ansatz ist: Alle Geräte entsorgen, zurück zur Schreibmaschine, der Bücherei. Die Umsiedlung in eine Höhle in Gomera.

Die Dritte Möglichkeit ist: Die digitale Selbstverteidigung. Die ist unter Einhaltung bestimmter Verhaltensmassregeln und durch Einsatz einfach zu nutzender Werkzeuge möglich. Die ersten Ansätze für den automatischen Schutz der Privatsphäre und der Informationsfreiheit, präsentieren heute die Aktivisten der p≡p coop – die Genossenschafter von pretty Easy privacy.